Wochenspruch

Sie können sich hier informieren, was in der Kirchengemeinde Angelbachtal aktuell los ist. Außerdem stellen sich unsere Kindergärten sowie diverse Gruppen und Kreise vor

Unsere Kirchen bleiben im Dorf. Mit Ihrer Hilfe.

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Aktueller
Stand: 210.566,50€
Spendersatz der Woche
„Wir spenden für die Sanierung unserer Kirchen, weil sie Mittelpunkt unseres Glaubens und Lebens sind.“

Aktuelles und Rückblick
Gottesdienste
Weitere Termine
Mo. 18.02.2019, 9 Uhr
Gemeindehaus
Eltern-Kind-Singen
Mo. 18.02.2019, 19:30 Uhr
Gemeindehaus
Posaunenchorprobe
Di. 19.02.2019, 14:30 Uhr
Gemeindehaus
Frauenkreis
Di. 19.02.2019, 20 Uhr
Gemeindehaus
Kirchengemeinderatssitzung
Mi. 20.02.2019, 18 Uhr
Gemeindehaus
Trainee
Mi. 20.02.2019, 19:30 Uhr
Gemeindehaus
Treff Nach Trainee
Sa. 23.02.2019, 9 Uhr
Gemeindehaus
Klausurtag des Kirchengemeinderates

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Frauen 40PLUS waren auf der Pilgeretappe Speyer – Wissembourg

Frauen 40 plus - Pilgern von Rothenburg ob der Tauber bis nach Speyer und noch ein Stückchen weiter…

Ende April 2018 liefen wir an einem Wochenende die Strecke Angelbachtal bis Speyer, um somit unseren Pilgerweg von Rothenburg o. d. T. bis Speyer „zu einem Stück“ werden zu lassen. Seit 2016 waren wir in drei Etappen unterwegs, um diese Strecke zu gehen. Angekommen in Speyer war uns schnell klar, dass wir weiter gemeinsam auf dem deutschen Jakobsweg unterwegs sein möchten.

So entstand im Sommer die Idee, von Speyer über die Südroute (und damit auf dem Pfälzer Jakobsweg) über Germersheim, Herxheim und Klingenmünster nach Wissembourg im Elsass zu pilgern. Unsere bisherige Praxis, täglich einen Teil der Strecke im Schweigen zu gehen, verlagerte sich dieses Jahr auf nur einen Tag – dem letzten. Die Streckenführung und die leider nicht immer eindeutige Wegbeschreibung ließen das Schweigen in den Hintergrund treten. Gemeinsam den Weg suchen war die Devise. Gleich am ersten Tag einen Umweg von 3 – 4 km zu laufen, mussten wir durch die mangelhafte Beschilderung hinnehmen. Jedoch wollten wir dies für die nächsten Tage nicht zur Gewohnheit werden lassen. Die Strecke führte in den ersten Tagen direkt am Rhein entlang. „Topfeben“ zwar, aber hauptsächlich auf Radwegen und damit sehr anstrengend. Einsetzende Dämmerung und die Aussicht auf einen zähen Weg durch’s Herzxheimer Industriegebiet ließ einen Teil unserer Gruppe zu Anhalterinnen werden.

Am dritten Tag ging es durch die Weinberge – leider wieder häufig auf geteerten Wegen – nach Klingenmünster. Füße und Knochen waren gefordert, Schuhe überfordert. Auch eine gute Spürnase war von Nöten. Diesmal nicht wegen der Wegsuche, sondern weil unterwegs ein Handy verlorenging. Leider wurde dies erst im Quartier festgestellt. Zum Zurücklaufen reichte die Zeit nicht mehr – die Dämmerung begann langsam einzusetzen. Unser Vermieter erklärte sich aber schnell bereit, mit dem Auto und zweien von uns an die Stelle zu fahren, an der das Handy vermutet wurde. Ein kurzer Anruf, ein Klingeln im Gras – gefunden!

Die Strecke nach Wissembourg ging durch den Pfälzer Wald. Aus Zeitgründen entschieden wir, die ersten acht Kilometer mit dem Bus nach Bad Bergzabern zu fahren. Der Weg war somit trotz einiger Steigungen nicht mehr ganz so anstrengend und wir hatten noch Zeit, in Wissembourg Kaffee zu trinken bevor wir in den Zug stiegen Richtung Heimat. Erstaunlich war immer wieder, wie offen uns fremde Menschen begegneten. Unsere Muscheln, die an unseren Rucksäcken befestigt waren und uns somit als Pilgerinnen auswiesen, waren immer wieder Aufhänger für Gespräche und interessante Begegnungen. Eine schöne Erfahrung! Die nächste Etappe ist schon in Planung – wir werden weiterlaufen!

M.D.