Station 6: Jesus wird verurteilt

 
Station 6: Jesus wird verurteilt
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Auch am Haus des Hohen Priesters wird Petrus als Jünger Jesu erkannt. „Bist Du nicht einer von denen, die mit Jesus unterwegs waren?“, fragt einer - doch Petrus antwortet: „Nein, ich kenne diesen Jesus nicht!“.  
 
Da kräht der Hahn und Petrus erinnert sich, was Jesus zu ihm gesagt hatte:
 
„Bevor der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verraten“.
 
Da fängt Petrus bitterlich an zu weinen. Nun geht alles sehr schnell. Jesus wird vom Gericht, dem Hohen Rat, angeklagt. Sie halten Jesus für schuldig und bringen ihn zu Pilatus, dem römischen Statthalter. Er soll entscheiden, ob Jesus zum Tode verurteilt wird. Pilatus fragt Jesus: „Bist du der König der Juden?“ und Jesus antwortet ihm: „Du sagst es.“
 
Pilatus findet, dass Jesus unschuldig ist, darum lässt er ihn zu Herodes bringen. Doch Herodes lacht Jesus nur aus: „Was? Das soll der König der Juden sein?“ und schickt ihn wieder zu Pilatus zurück.
 
Jedes Jahr am Passahfest wird ein Gefangener freigelassen. Pilatus stellt das Volk vor die Wahl: „Wen soll ich freilassen? Jesus oder den Mörder Barabbas?“ und das Volk ruft ihm zu: „Lass Barabbas frei und kreuzige Jesus!“. Da hat Pilatus keine Wahl mehr. Doch er will nicht schuld daran sein, dass Jesus sterben muss und wäscht zum Zeichen dafür seine Hände mit Wasser.
 
Dann übergibt er Jesus an die Soldaten. Sie setzen ihm eine Dornenkrone auf und lassen ihn das Kreuz tragen.